Anlage N (Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit) Ausfüllhilfe

steuern.de Redaktion
Zuletzt aktualisiert:
05. August 2021
Lesedauer:
15 Minuten

Hier finden Sie für jede Zeile der Anlage N Hilfe und Erläuterungen. Die Anlage N können Sie hier herunterladen - jedoch empfehlen wir Ihnen für die Erstellung der Steuererklärung eine professionelle Steuersoftware.

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Allgemeine Angaben zur Anlage N

Wichtig: Wer die Anlage N ausfüllen muss
Die Anlage N benötigen Sie in folgenden Fällen:

  • Sie haben als Arbeitnehmer gearbeitet (nicht bei pauschal vom Arbeitgeber versteuerter kurzfristiger (Aushilfs-)Tätigkeit oder Minijob (450-Euro-Job).
  • Sie waren arbeitslos, hatten aber Aufwendungen zur Jobsuche.
  • Sie haben eine (Beamten-)Pension oder Betriebsrente bezogen.

Ehegatten müssen jeweils eine eigene Anlage N ausfüllen.

Eintragungen in den dunkelgrün unterlegten und mit e gekennzeichneten Zeilen (Seite 1, z. B. beim Bruttoarbeitslohn) sind nur nötig, wenn die der Finanzverwaltung vom Arbeitgeber übermittelten Daten fehlerhaft sind. 


[Überblick]

Formularaufbau der Anlage N

Seite 1

Angaben zu Arbeitslohn, Versorgungsbezügen, Lohnersatzleistungen (Zeilen 5–28)

Die meisten Angaben können Sie der Lohnsteuerbescheinigung entnehmen.

Seiten 2, 3

Werbungskosten zum «normalen» Arbeitslohn (Zeilen 31–72)

Hier können Sie Ihre beruflich verursachten Aufwendungen geltend machen. Ohne Eintragungen wird automatisch der Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 € berücksichtigt.

Im Vordruck sind beispielhaft Aufwendungen aufgeführt:

  • Wege zur ersten Tätigkeitsstätte (Zeilen 31–40)
  • Beiträge zu Berufsverbänden, Gewerkschaften (Zeile 41)
  • Arbeitsmittel (Zeilen 42, 43)
  • Häusliches Arbeitszimmer (Zeile 44)
  • Fortbildungskosten (Zeile 45)
  • Weitere Werbungskosten (Zeilen 46–48)
  • Reisekosten bei Auswärtstätigkeiten (Tätigkeiten außerhalb einer ortsgebundenen Arbeitsstätte) (Zeilen 61–72)
Seite 3

Werbungskosten in Sonderfällen (Zeilen 73–78)

Tragen Sie hier Ihre Ausgaben i. Z. m. begünstigt besteuertem Arbeitslohn (Versorgungsbezüge, Entschädigungen, Lohn für mehrere Jahre) ein. Bei Versorgungsbezügen (Betriebsrente, Pension) wird eine Werbungskostenpauschale von 102 € berücksichtigt.
Seite 4 Mehraufwand für doppelte Haushaltsführung (Zeilen 91–117)

Angaben zum Arbeitslohn (Seite 1)

[eTIN → Zeile 4]

Die Angabe der electronic Taxpayer Identification Number (eTIN), erkennbar aus der Lohnsteuerbescheinigung, ist nur notwendig, wenn keine Identifikationsnummer (Hauptvordruck, Zeilen 7, 16) vorhanden ist.

 

[Angaben zum Arbeitslohn → eZeilen 5–20]

Die geforderten Angaben werden von Ihrem Arbeitgeber elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt und vom Finanzamt übernommen. Gleichzeitig bekommen Sie von Ihrem Arbeitgeber eine Lohnsteuerbescheinigung über die übermittelten Daten. Eintragungen müssen Sie nur noch vornehmen, wenn die übermittelten Daten nicht zutreffend sind.

 

[Normaler Arbeitslohn → eZeilen 5–10]

Die geforderte Steuerklasse, Bruttoarbeitslohn, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer können Sie der Lohnsteuerbescheinigung (Nr. 3–7) entnehmen. Alle Eintragungen sind mit Cent-Beträgen vorzunehmen. Haben Sie mehrere Lohnsteuerbescheinigungen, dann fassen Sie die Eintragungen der zweiten und aller weiteren (jeweils mit Steuerklasse VI) zusammen.

 

[Versorgungsbezüge → eZeilen 11–16]

Versorgungsbezüge, erkennbar aus der Lohnbescheinigung (Nr. 8 ff.), z. B. Beamtenpensionen oder bestimmte Betriebsrenten, sind teilweise steuerfrei. Die Angaben im Vordruck werden für die Berechnung des steuerfreien Teils benötigt.

In eZeile 12 übernehmen Sie die Bemessungsgrundlage (Nr. 29 der Lohnsteuerbescheinigung), in eZeile 13 das Jahr, in dem der Versorgungsbezug erstmals gezahlt wurde (Nr. 30 der Lohnsteuerbescheinigung) und, wenn der Versorgungsbezug nicht das ganze Jahr gezahlt wurde (eZeile 14), den Monat des ersten bzw. letzten Versorgungsbezugs (Nr. 31 der Lohnsteuerbescheinigung). Sonderzahlungen (z. B. Sterbegeld) oder Nachzahlungen für Vorjahre (Lohnsteuerbescheinigung Nr. 32) sind nochmals aufzuführen (eZeile 15). Nachzahlungen, die mehrere Jahre betreffen (Nr. 9 der Lohnsteuerbescheinigung), werden aufgrund der sog. Fünftel-Regelung ermäßigt besteuert (eZeile 16).

 

[Arbeitslohn für mehrere Jahre/Entschädigungen → eZeilen 17–20]

Steuerpflichtige Jubiläumszuwendungen, Entschädigungen (z. B. Abfindungen bei Auflösung des Dienstverhältnisses) oder Lohnnachzahlungen, die mehrere Jahre betreffen (Lohnsteuerbescheinigung Nr. 10, daraus abgeführte Steuern Nr. 11–13), sind ebenfalls steuerlich begünstigt. Bei Entschädigungen (z. B. Abfindungen bei Auflösung des Dienstverhältnisses) werden vom Finanzamt in der Regel die Vertragsunterlagen über Art, Höhe und Zeitpunkt der Zahlung angefordert.

 

[Arbeitslohn ohne Steuerabzug Zeile 21]

Zum steuerpflichtigen Arbeitslohn, von dem Ihr Arbeitgeber keine Lohnsteuer einbehalten hat, gehört z. B. von einem ausländischen Arbeitgeber oder einem Dritten gezahlter Arbeitslohn, nicht jedoch (steuerfreie) Trinkgelder.

 

[Auslandstätigkeit Zeilen 22–25]

Haben Sie (steuerfreien) Arbeitslohn für eine Auslandstätigkeit bekommen, müssen Sie zusätzlich die Anlage N-AUS abgeben. Ob Sie diese Art von Arbeitslohn erhalten haben, können Sie aus Nr. 16 Ihrer Lohnsteuer- oder Gehaltsbescheinigung für den entsprechenden Tätigkeitszeitraum entnehmen; ebenso, ob die Steuerfreiheit aufgrund eines DBA (Eintragung des Lohns in Zeile 22 der Anlage N) oder über den Auslandstätigkeitserlass (Eintragung des Lohns in Zeile 23) erfolgt ist.

 

[Grenzgänger Zeile 26]

Grenzgänger, also Personen, die ihren Arbeitsplatz in Frankreich, Österreich oder der Schweiz haben, aber täglich zu ihrem inländischen Wohnsitz zurückkehren, geben ihr Beschäftigungsland und den Arbeitslohn in der jeweiligen Landeswährung an und füllen, soweit sie bei einem Finanzamt in Baden-Württemberg veranlagt werden, die Anlage N-Gre aus. Wenn Sie in der Schweiz arbeiten und Ihnen dort Schweizer Abzugsteuer einbehalten worden ist, kann diese auf die deutsche Steuer angerechnet werden (Zeile 26).

 

[Aufwandsentschädigung/Übungsleiterfreibetrag/Ehrenamtsfreibetrag → Zeile 27]

Waren Sie nebenberuflich (Arbeitszeit weniger als 1/3 einer Vollerwerbstätigkeit) in einem Arbeitsverhältnis bei einer staatlichen Stelle oder einem gemeinnützigen Verein als Übungsleiter, Ausbilder, Betreuer, Erzieher oder in vergleichbarer Tätigkeit, Künstler oder Pfleger alter, kranker oder behinderter Menschen tätig, ist dafür erhaltener Arbeitslohn (Aufwandsentschädigung) bis zu 2.400 € jährlich steuerfrei (Übungsleiterpauschale). Eine Aufwandsentschädigung für eine ehrenamtliche nebenberufliche Tätigkeit als Arbeitnehmer (z. B. als Vorstand, Vereinsmitglied, Platzwart oder sonstiger Helfer) in einem gemeinnützigen Verein oder im mildtätigen bzw. kirchlichen Bereich ist bis zu 720 €/Jahr steuerfrei (Ehrenamtsfreibetrag)

 

[Lohnersatzleistungen → eZeile 28]

Die im Vordruck genannten Lohnersatzleistungen (z. B. Zuschuss zum Kurzarbeitergeld) werden regelmäßig über den Arbeitgeber ausgezahlt (Nr. 15 der Lohnsteuerbescheinigung) und dem Finanzamt elektronisch übermittelt, sodass Eintragungen nur bei unrichtig übermittelten Daten vorzunehmen sind. Andere Lohnersatzleistungen, z. B. Insolvenz-, Kurzarbeiter-, Arbeitslosengeld von der Bundesagentur für Arbeit, Kranken- und Mutterschaftsgeld von Ihrer Krankenkasse oder Elterngeld, gehören in Zeile 38 des Hauptvordrucks. Lohnersatzleistungen sind zwar steuerfrei, erhöhen jedoch den Steuersatz für die steuerpflichtigen Einkünfte (Progressionsvorbehalt).

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Werbungskosten (Seiten 2-4 der Anlage N)

[Werbungskosten]

Werbungskosten sind beruflich verursachte Ausgaben, die steuerlich den Bruttoarbeitslohn und damit die Steuer mindern. Im Vordruck sind lediglich die häufigsten Kostenarten aufgeführt (vgl. Erläuterungen zu den Zeilen 46–48), es handelt sich also nicht um eine vollständige Aufzählung. Werbungskosten sind auch dann möglich, wenn Sie noch nicht oder nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis stehen (z. B. Bewerbungs-, Berufsausbildungskosten).

In den Zeilen 31–87 sind die Werbungskosten i. Z. m. «normalen» Arbeitslohn zu erfassen.

 

[Arbeitnehmerpauschbetrag]

Bei jedem Arbeitnehmer, der in einem aktiven Dienstverhältnis steht, wird automatisch ein Betrag von 1.000 € (Arbeitnehmerpauschbetrag) berücksichtigt, wenn er keine höheren Ausgaben geltend macht. Empfängern von Versorgungsbezügen (Nr. 8 und 9 Ihrer Lohnsteuerbescheinigung und Erläuterungen zu den Zeilen 11–16) steht lediglich ein Pauschbetrag von 102 € zu. Waren Sie (einen Teil des Kalenderjahres noch) berufstätig und haben (für den anderen Teil) auch Versorgungsbezüge erhalten, stehen Ihnen beide Pauschbeträge zu. Eintragungen auf den Seiten 2–4 der Anlage N sind in diesen Fällen nur notwendig, wenn Sie höhere Kosten als den (jeweiligen) Pauschbetrag geltend machen können.

 

Praxis-Tipp: Tatsächliche Kosten immer prüfen
Prüfen Sie Ihre Werbungskosten sorgfältig, damit Sie kein Geld verschenken. Der Pauschbetrag ist z. B. bereits dann überschritten, wenn Ihre Arbeitsstätte bei einer Fünf-Tage-Arbeitswoche mindestens 15 km von Ihrer Wohnung entfernt ist!

 

[Wege zur ersten Tätigkeitsstätte, Entfernungspauschale → Zeilen 31–38, 40, eZeile 39]

Sie können für die Fahrten zwischen Wohnung und Ihrer (ortsfesten) ersten Tätigkeitsstätte, unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel, eine Pauschale von 0,30 € für jeden vollen Entfernungskilometer (Entfernungspauschale) geltend machen.

Die Regelung gilt auch für Arbeiter, die in einem weiträumigen Tätigkeitsgebiet (z. B. Waldgebiet, Hafen) arbeiten, aber nur bezüglich der Entfernung des zur Wohnung nächstgelegenen Eingangs zum Tätigkeitsgebiet. Auch wenn Sie die Fahrt zur Arbeitsstätte als Mitfahrer oder ganz bzw. teilweise mit einem eigenen oder zur Nutzung überlassenen privaten Pkw oder einem Firmenwagen durchführen, steht Ihnen die Entfernungspauschale zu.

Bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind alternativ die die Entfernungspauschale übersteigenden, höheren tatsächlichen Kosten abzugsfähig (Kennzahlen 114, 134, 154, 174). Auch behinderte Menschen können u. U. höhere Kosten absetzen (s. u.). Flugkosten und Ausgaben für eine Fähre sind in tatsächlicher Höhe abziehbar (Zeile 46). Zusätzlich zur Entfernungspauschale sind Kosten, die durch einen Unfall auf einer Fahrt zur bzw. von der Arbeitsstätte entstanden sind, abzugsfähig (vgl. Erläuterungen zu den Zeilen 47–48).

Soweit Sie kein eigenes oder Ihnen zur Nutzung überlassenes Kfz (z. B. Firmenwagen) benutzen, ist der Gesamtabzug der Entfernungspauschale auf maximal 4.500 € im Jahr begrenzt. Kein Abzug ist für Wegstrecken möglich, auf denen Sie von Ihrem Arbeitgeber (lohnsteuerfrei) mit betrieblichen Fahrzeugen befördert werden (Sammelbeförderung). Dies erkennt das Finanzamt an dem auf der Lohnsteuerbescheinigung (unter Nr. 2) eingetragenen Großbuchstaben F.

 

Praxis-Tipp: Fahrtkosten bei Einsatzwechseltätigkeit
Sind Sie keiner ortsgebundenen betrieblichen Einrichtung Ihres Arbeitgebers fest zugeordnet und Ihr Tätigkeitsschwerpunkt befindet sich auch nicht dort (Faustregel: weniger als 1/3 der Arbeitszeit bzw. weniger als zwei volle Tage/Woche dort), sondern Sie sind im Wesentlichen z. B. an ständig wechselnden Einsatzorten, auf einem Fahrzeug oder bei Kunden des Arbeitgebers tätig, können Sie im Regelfall höhere Kosten abziehen (vgl. Erläuterungen zu den Zeilen 49 ff.).

 

[Erste Tätigkeitsstätte → Zeilen 31–34]

In den Zeilen 31–34 machen Sie Angaben zu Ihrer ersten Tätigkeitsstätte, der Anzahl der Arbeitstage sowie zu Ihren Urlaubs- und Krankheitstagen. Für Arbeitnehmer, die stets zur selben (Arbeitgeber-)Einrichtung (= Sammelpunkt) fahren und von dort aus ihre Tätigkeit beginnen (z. B. Fahrtätigkeit ab Busdepot) oder ihren Tätigkeitsort (z. B. Baustelle) aufsuchen, sind die Fahrten zum Sammelpunkt hier wie Wege zur ersten Tätigkeitsstätte zu erfassen. Keine Sammeltreffpunkte sind privat organisierte Treffpunkte (z. B. Park-and-ride-Parkplätze).

Die Zeilen 33 und 34 gelten auch für Arbeitnehmer mit einem weiträumigen Arbeitsgebiet bezüglich der Entfernung zu dem der Wohnung am nächsten liegenden Eingang ins Arbeitsgebiet. Arbeitnehmer, die keiner festen betrieblichen Einrichtung zugeordnet sind (ohne erste Tätigkeitsstätte) bzw. keinen Sammeltreffpunkt arbeitstäglich aufsuchen, sondern direkt auswärts (z. B. bei Kunden, auf Baustellen) tätig werden, nehmen hier keine Eintragungen vor (vgl. Auswärtstätigkeit Zeilen 49 ff.)

 

[Arbeitstage, maßgebende Entfernung, unterschiedliche Verkehrsmittel Zeilen 35–38]

Haben Sie einige Monate im Jahr ein Kfz und die restliche Zeit ein anderes Verkehrsmittel benutzt, dann machen Sie die Angaben in den Zeilen 35–38 jeweils in getrennten Zeilen. Ohne nähere Prüfung erkennt das Finanzamt bei einer Fünf-Tage-Woche 220, bei einer Sechs-Tage-Woche 270 Tage an. Maßgebend ist grds. die kürzeste einfache Straßenentfernung von Ihrer Wohnung zu Ihrer Arbeitsstätte, abgerundet auf volle Kilometer. Eine längere Wegstrecke ist zulässig, wenn sie verkehrsgünstiger ist und von Ihnen regelmäßig benutzt wird. Tragen Sie ein, wie viele Entfernungskilometer an den Tagen Sie jeweils mit Ihrem Pkw und ggf. wie viele Sie mit anderen im Vordruck aufgeführten Verkehrsmitteln zurückgelegt haben. Geben Sie hier auch an, ob und wie viele Entfernungskilometer Ihr Arbeitgeber Sie im Rahmen einer Sammelbeförderung gefahren hat.

 

[Fahrgemeinschaften Zeilen 35–38]

Bei Fahrgemeinschaften füllen Sie für die Tage, an denen Sie gefahren sind, eine Zeile aus und getrennt eine weitere Zeile für die Tage, an denen Sie mitgenommen worden sind. Für die «Mitfahrtage» gilt der Höchstabzugsbetrag von 4.500 €. Ehegatten, die gemeinsam zur Arbeit fahren, können – auch bei gleicher Arbeitsstätte – beide jeweils die Entfernungspauschale beanspruchen.

 

[Öffentliche Verkehrsmittel Zeilen 35–38]

Sind die jährlichen Kosten für öffentliche Verkehrsmittel (vorletzte Spalte der Zeilen 35–38) höher als die entsprechende Jahresentfernungspauschale, werden sie berücksichtigt.

 

[Behinderte Menschen → Zeilen 35–38]

Behinderte Menschen (Behinderungsgrad mindestens 70 % oder 50 % und eine erhebliche Gehbehinderung mit Merkzeichen «G» oder «aG» im Behindertenausweis) können die tatsächlichen Kosten bzw. eine höhere Kilometerpauschale absetzen (letzte Spalte Eintragung «1»).

 

[Arbeitgeberersatz → eZeile 39]

Hat Ihr Arbeitgeber Ihnen ein kostenloses oder verbilligtes Job-Ticket (steuerfrei) überlassen oder Fahrtkosten für Wege zur ersten Tätigkeitsstätte steuerfrei ersetzt oder den Ersatz pauschal versteuert (Nr. 17 oder 18 Ihrer Lohnsteuerbescheinigung), mindert dies den Werbungskostenabzug.

 

[Berufsverbände, Gewerkschaften → Zeile 41]

Abzugsfähig sind z. B. Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen an Berufsverbände wie Gewerkschaften, Beamten-, Referendarverbände, Anwaltskammern, den Verein Deutscher Ingenieure (VDI), den Marburger Bund oder den Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.

 

[Arbeitsmittel → Zeilen 42, 43]

Zu den Arbeitsmitteln gehören z. B. Aufwendungen für Fachbücher, Fachzeitschriften, beruflich verwendete Literatur, typische Berufskleidung oder Werkzeug.

Geben Sie im Erklärungsvordruck oder auf einem gesonderten Blatt die Arbeitsmittel einzeln an. I. d. R. werden Aufwendungen bis 110 € ohne nähere Prüfung akzeptiert.

 

[Arbeitszimmer Zeile 44]

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sind je nach Sachverhalt in voller Höhe, bis zu 1.250 € jährlich oder gar nicht abzugsfähig.

Dort können Sie auch nachlesen, wie Kosten z. B. für eine Arbeitsecke in einem ansonsten privat genutzten Raum bzw. für beruflich und privat genutzte Zimmer steuerlich behandelt werden.

Auch wenn Sie die Kosten für ein Arbeitszimmer steuerlich nicht ansetzen können, sind die Aufwendungen für im Zimmer befindliche Arbeitsmittel, z. B. Schreibtisch, Regale etc. bei so gut wie ausschließlich beruflicher Nutzung voll abzugsfähig.

 

[Fortbildungskosten Zeile 45]

Abziehen können Sie außer Fortbildungskosten für die Weiterbildung im ausgeübten Beruf auch Umschulungskosten, Ausgaben einer zweiten Ausbildung oder eines Studiums nach abgeschlossener (erster) Berufsausbildung.

Oft fallen i. Z. m. der Fortbildung Reisekosten an (vgl. Zeilen 61 ff.).

 

[Weitere Werbungskosten → Zeilen 46–48]

Abzugsfähig sind z. B. die tatsächlichen Kosten für die Benutzung einer Fähre oder eines Flugzeugs für Wege zur ersten Tätigkeitsstätte oder Unfallkosten i. Z. m. Fahrten dorthin (Zeile 46). Ab Zeile 47 ist Platz für weitere im Vordruck nicht aufgeführte Werbungskosten. Reicht Ihnen der Platz nicht aus, machen Sie die Angaben auf einem gesonderten Blatt.

Denken Sie auch an berufliche Versicherungen wie Berufshaftpflicht- oder Reisegepäckversicherung für Auswärtstätigkeiten. Werden sowohl berufliche als auch private Bereiche abgedeckt, können Sie pauschal 50 % der Beiträge bei den Werbungskosten geltend machen. Auch beruflich veranlasste Telekommunikationskosten (Telefon, Internet) sind abzugsfähig. Fallen bei Ihnen erfahrungsgemäß derartige Aufwendungen an, können Sie pauschal 20 % der Kosten, max. 20 €/Monat abziehen.

 

[Beruflich veranlasste Auswärtstätigkeiten → Zeilen 61–72]

Arbeitnehmer, die keine erste Tätigkeitsstätte haben (keine dauerhafte Zuordnung und weniger als 1/3 der Arbeitszeit bzw. wöchentlich maximal zwei Tage an einer ortsfesten Einrichtung des Arbeitgebers bzw. eines vom Arbeitgeber bestimmten Dritten tätig), üben eine Auswärtstätigkeit (wechselnde Einsatzstellen, Fahrtätigkeit) aus und können Reisekosten als Werbungskosten abrechnen. Dasselbe gilt für Arbeitnehmer, die sich aus beruflichen Gründen vorübergehend außerhalb der Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte aufhalten (z. B. Dienstreise).

Die abzugsfähigen Reisekosten sind in Fahrt-, Übernachtungs-, Reisenebenkosten (Zeile 61) und Mehraufwendungen für Verpflegung (Zeilen 67–72) eingeteilt.

 

[Firmenwagen, Sammelbeförderung → Zeile 61]

Wird für die Fahrten ein Firmenwagen benutzt oder erfolgt die Beförderung zum Einsatzort durch den Arbeitgeber (mittels Sammelbeförderung), können mangels tatsächlicher Aufwendungen keine Fahrtkosten abgezogen werden.

 

[Fahrtkosten, Übernachtungs-, Reisenebenkosten → Zeilen 62–64]

Fahrt-, Übernachtungs- und Reisenebenkosten sind in tatsächlicher Höhe abzugsfähig. Wenn Sie ein privates Verkehrsmittel nutzen, können Sie entweder die tatsächlichen Kosten je Kilometer nachweisen oder ohne Kostennachweis bei Kfz-Nutzung 0,30 €/km, bei anderen motorbetriebenen privaten Verkehrsmitteln 0,20 €/km absetzen (Zeile 62). Ist in den Übernachtungskosten (Zeile 63) ein Frühstück enthalten, sind die Ausgaben um die Kosten des Frühstücks zu kürzen.

Zu den Reisenebenkosten (Zeile 64) gehören im Wesentlichen Parkgebühren, Unfallkosten sowie Reiseversicherungen und der (Rest-)Wert der während der Auswärtstätigkeit gestohlenen Reiseausrüstung. Stellen Sie die Kosten am besten auf einem gesonderten Blatt zusammen.

 

[Pauschbeträge für Berufskraftfahrer → Zeile 65]

Berufskraftfahrer können für Kosten in Zusammenhang mit der Übernachtung im Fahrzeug (z. B. Nutzung von Sanitäranlagen, Parkgebühren, Reinigung der Schlafkabine) pauschal je Übernachtung 8 € zusätzlich zu den Verpflegungspauschalen geltend machen.

 

[Mehraufwendungen für Verpflegung → Zeilen 67–72]

Als Verpflegungskosten sind nur die beruflich veranlassten Mehraufwendungen pauschal abzugsfähig. Der Pauschbetrag beträgt bei mehrtägigen Auswärtstätigkeiten mit Übernachtung für Anreise- und Abreisetage jeweils 14 €, für die Zwischentage (24-stündige Abwesenheit) 28 € (Zeilen 68, 69), bei eintägigen Auswärtstätigkeiten bzw. mehrtägigen ohne Übernachtung (über Mitternacht hinaus) 14 €, wenn Sie insgesamt mehr als acht Stunden abwesend waren (Zeile 67). Hat Ihr Arbeitgeber Mahlzeiten gestellt, sind die Pauschalen (bis max. 0 €) zu kürzen (Zeile 70). Haben Sie Zuzahlungen leisten müssen, verringert sich der Kürzungsbetrag (konkret auf jede Mahlzeit bezogen). Ihr Arbeitgeber wird die Mahlzeitengestellung in der Lohnsteuerbescheinigung mit dem Buchstaben M ausweisen. Für Tätigkeiten im Ausland gelten je Land unterschiedlich hohe Pauschbeträge (Zeile 71).

 

[Arbeitgeberersatz → Zeilen 66, 72]

Hat Ihr Arbeitgeber Ihnen Reisekosten (bis zur Höhe des möglichen Werbungskostenabzugs) steuerfrei ersetzt (Nr. 20 der Lohnsteuerbescheinigung), mindert der Kostenersatz die abzugsfähigen Werbungskosten.

 

[Werbungskosten in Sonderfällen → Zeilen 7378]

Erfassen Sie ab Zeile 73 Werbungskosten i. Z. m. Versorgungsbezügen (z. B. Kosten der Renten- und Steuerberatung, Gerichtskosten). Automatisch berücksichtigt das Finanzamt einen Werbungskostenpauschbetrag von 102 €. Hier sind auch Werbungskosten i. Z. m. ermäßigt besteuerten Entschädigungen oder Arbeitslohn für mehrere Jahre (Zeile 74) sowie steuerfreiem Arbeitslohn (Zeile 76) oder Lohn für eine Inlandstätigkeit, wenn ein (weiterer) Wohnsitz in Belgien vorhanden ist (Zeile 78). Diese Kosten dürfen nicht auf den Seiten 2, 3 (Zeilen 61–72) und 4 eingetragen werden.

 

[Doppelte Haushaltsführung → Zeilen 91–117]

Eine steuerlich berücksichtigungsfähige doppelte Haushaltsführung liegt grds. vor, wenn Sie einen eigenen Hausstand führen und aus beruflichem Anlass (z. B. Versetzung, Arbeitgeberwechsel) einen zweiten Haushalt (Zweitunterkunft) in der Nähe Ihrer ersten Tätigkeitsstätte unterhalten müssen.

Während eine doppelte Haushaltsführung stets eine berufliche Tätigkeit an der ersten Tätigkeitsstätte erfordert, führt jede vorübergehende berufliche Tätigkeit außerhalb der ersten Tätigkeitsstätte zum (höheren) Reisekostenabzug. Ein beruflich veranlasster zweiter Haushalt ist auch möglich, wenn der Familienhausstand (aus privaten Gründen) vom Arbeitsort wegverlegt wird und in Zusammenhang damit am Arbeitsort ein zweiter Haushalt entsteht (Wegverlegungsfälle).

Zu den Voraussetzungen und dem Kostenabzug bei einer steuerlich anzuerkennenden doppelten Haushaltsführung

 

[Notwendige Angaben → Zeilen 9199]

Im Vordruck müssen Sie in diesen Zeilen die Angaben zum Grund der doppelten Haushaltsführung, zum auswärtigen Beschäftigungsort und zum Zeitpunkt der Gründung des zweiten Hausstands machen sowie darüber, ob Sie an Ihrem Hauptwohnsitz einen eigenen Hausstand unterhalten. Anhand dieser Angaben prüft das Finanzamt, ob ein Kostenabzug möglich ist.

Liegt der Zweithaushalt im Ausland (Zeile 95), gelten Sonderregelungen bezüglich der abzugsfähigen Kosten. Ist der doppelten Haushaltsführung eine Auswärtstätigkeit von drei oder mehr Monaten unmittelbar vorausgegangen, können Sie keine Verpflegungsmehraufwendungen mehr geltend machen (Zeile 98).

 

[Wahlrecht → Zeile 99]

Sind Sie mehr als einmal wöchentlich zum eigenen Hausstand gefahren, kann es steuerlich günstiger sein, auf den Kostenabzug wegen doppelter Haushaltsführung zu verzichten und stattdessen alle tatsächlich durchgeführten Fahrten als Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte (Zeilen 31–39) anzugeben

 

[Abzugsfähige Kosten]

Die Zeilen 100–117 betreffen die im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung abzugsfähigen Kosten.

 

[Fahrtkosten → Zeilen 100–108]

In den Zeilen 101–108 können Sie die Aufwendungen für Fahrten zwischen Ihrem Hauptwohnsitz (eigener Hausstand) und Ihrem (auswärtigen) Tätigkeitsort eintragen. Für (teilweise) mit einem Firmenwagen durchgeführte Fahrten oder bei Beförderung durch den Arbeitgeber im Rahmen einer unentgeltlichen Sammelbeförderung sind keine Fahrtkosten abzugsfähig (Zeile 100).

Die Kosten der ersten Fahrt zu Beginn und (soweit zutreffend) letzten Fahrt am Ende der doppelten Haushaltsführung sind grds. in tatsächlicher Höhe abziehbar (Kosten bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel Zeile 103, bei Kfz-Nutzung ohne Nachweis 0,30 €/km in Zeile 101, bei Nutzung eines anderen motorgetriebenen privaten Verkehrsmittels 0,20 €/km (Zeile 102). Ein höherer Km-Satz ist auf Nachweis möglich.

In den Zeilen 104–108 tragen Sie die Kosten für eine Familienheimfahrt wöchentlich ein, soweit Sie diese tatsächlich durchgeführt haben.

Wenn Sie nicht behindert sind, erhalten Sie, unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel, eine Entfernungspauschale von 0,30 € je Entfernungskilometer (Zeile 104). Diese Pauschale steht Ihnen auch zu, wenn Sie keine Kosten hatten (Ausnahme: Sammelbeförderung oder Firmenwagennutzung).

Haben Sie öffentliche Verkehrsmittel benutzt, können Sie stattdessen höhere tatsächliche Kosten (Zeile 105) absetzen.

Sind Sie geflogen, sind nur die tatsächlichen Kosten abzugsfähig (Zeile 108). Behinderte können bei Kfz-Nutzung eine Entfernungspauschale von 0,60 €/km oder die tatsächlichen Kfz-Kosten (Zeile 106) geltend machen. Bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind auch die Pauschale übersteigende Kosten abzugsfähig (Zeile 107).

Auch die Kosten infolge eines Unfalls auf einer derartigen Fahrt können Sie absetzen (Zeile 115).

Angaben für Fahrten zwischen Ihrer Zweitwohnung und Ihrer ersten Tätigkeitsstätte gehören in die Zeilen 31–39.

 

[Unterkunft am Beschäftigungsort → Zeilen 109, 110]

Der Abzug der tatsächlichen Kosten für die zweite Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Reparaturen, Garagen-, Stellplatzmiete) ist – unabhängig von der Wohnungsgröße – auf einen monatlichen Höchstbetrag von 1.000 € bzw. jährlich 12.000 € begrenzt (Zeile 109), wenn Sie im Inland liegt. Kosten für die notwendige Möblierung und Küchenausstattung sowie Maklerkosten sind zusätzlich abzugsfähig (Zeile 115).

 

[Verpflegung → Zeilen 111–114]

Die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen sind nur für die ersten drei Monate ab Bezug der Zweitunterkunft absetzbar. Maßgebend für die Höhe der Pauschbeträge ist jeweils die tägliche Abwesenheit von der Lebensmittelpunktwohnung (Hauptwohnung). An den An- und Abreisetagen (am Wochenende) sind jeweils 14 € abzugsfähig, an ganztätigen Abwesenheitstagen 28 €. Liegt die Zweitunterkunft im Ausland, gelten je nach Land andere Pauschbeträge (Zeile 114).

 

[Umzugskosten, Einrichtung, Telefonate → Zeile 115]

In Zeile 115 können Sie weitere durch die doppelte Haushaltsführung entstandene Kosten geltend machen. Dazu gehören im Wesentlichen Aufwendungen für die notwendige Einrichtung der Zweitwohnung (Möbel, Ausstattungsgegenstände) sowie Telefongebühren für Gespräche mit der Familie (bis zur Höhe eines 15-minütigen Gesprächs wöchentlich) für alle Wochen, in denen keine Familienheimfahrt stattgefunden hat. Außerdem sind tatsächlich entstandene Umzugs- sowie Renovierungskosten und Maklergebühren bei Bezug bzw. bei Aufgabe der Zweitunterkunft mit dem Rückumzug zur Hauptwohnung abzugsfähig (Fahrtkosten, Verpflegungspauschalen). Keine Umzugskosten sind in den Wegverlegungsfällen (s. o.) abzugsfähig, da der Umzug hier privat veranlasst ist.

 

[Arbeitgeberersatz → Zeile 117]

Hat Ihnen z. B. Ihr Arbeitgeber, Aufwendungen ersetzt (Nr. 21 Ihrer Lohnsteuerbescheinigung), ist der Kostenersatz (bis zur Höhe eines möglichen Werbungskostenabzugs steuerfrei. Entsprechend verringern sich die abzugsfähigen Aufwendungen.

Checkliste Anlage N

Folgende Abzugsmöglichkeit geprüft? Vgl. Ausfüllhinweise zur Zeile!

Ohne Einzelnachweis können Sie geltend machen:

  • für Arbeitsmittel (einschließlich Arbeitskleidung) 110 EUR (Zeilen 42, 43)
  • für beruflich veranlasste Kontoführungsgebühren 16 EUR (Zeile 47)
  • Beiträge zu Gewerkschaften bzw. Berufsverbänden, wenn Sie den Berufsverband namentlich nennen (Zeile 41)
  • Telekommunikationskosten (Telefon, Internet), pauschal 20 % der Kosten, max. 20 EUR/Monat, wenn bei Ihnen erfahrungsgemäß derartige Aufwendungen anfallen (Zeilen 47, 48)

Beruflich veranlasste Versicherungen

«Gemischte» Versicherungen (z. B. Privathaftpflicht, die auch berufliche Bereiche abdeckt) sind ggf. teilweise abzugsfähig (Zeilen 47, 48).

Wege zur ersten Tätigkeitsstätte (Arbeitsstätte)

Die Entfernungspauschale erhalten Sie auch dann, wenn Sie keine Aufwendungen hatten (Ausnahme: Sammelbeförderung durch den Arbeitgeber) (Zeilen 31–39).

Sind Ihre tatsächlichen Kosten für öffentliche Verkehrsmittel im Jahr höher als die Jahresentfernungspauschale, können Sie die tatsächlichen Kosten absetzen (Zeilen 35–38, vorletzte Spalte).

Unfallkosten sind zusätzlich zur Entfernungspauschale abzugsfähig (Zeilen 46–48).

Sind Sie behindert, steht Ihnen für Wege zur Arbeitsstätte möglicherweise ein höherer Kostenabzug zu (Zeilen 35–38, vorletzte Spalte).

Sie haben nach Abschluss einer Berufsausbildung eine Umschulung bzw. eine zweite Berufsausbildung gemacht oder studiert?

Die Kosten sind (vorwegegenommene) Werbungskosten (Zeile 45).

Sie haben nach Abschluss einer Berufsausbildung eine Umschulung bzw. eine zweite Berufsausbildung gemacht oder studiert?

Die Kosten sind (vorwegegenommene) Werbungskosten (Zeile 45).

Sie üben eine Auswärtstätigkeit aus (Dienstreise, Tätigkeit auf einem Fahrzeug, Beschäftigung an wechselnden Einsatzstellen bzw. Tätigkeit außerhalb der ersten Tätigkeitsstätte)?

Sie können Reisekosten (Fahrtkosten, Verpflegungspauschalen) in den Zeilen 61–72 geltend machen.

 

Sie unterhalten zwei Haushalte?

Prüfen Sie, ob die Kosten des zweiten Haushalts steuerlich abzugsfähig sind (Zeilen 91-117).

Prüfen Sie – unabhängig davon, ob eine doppelte Haushaltsführung steuerlich anzuerkennen ist – ob die Fahrten von der weiter entfernt liegenden Wohnung abzugsfähig sind (Zeilen 31–39).

Haben Sie ein häusliches Arbeitszimmer?

Auch wenn Sie die Kosten des Arbeitszimmers nicht geltend machen können (Zeile 44), sind die Aufwendungen für im Arbeitszimmer befindliche Arbeitsmittel abzugsfähig (Zeilen 42, 43).


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