Steuersoftware-Test und Vergleich: Welches Steuerprogramm passt zu Ihnen?

Wir haben die gängigsten Steuerprogramme für Sie verglichen. Das erfreuliche Ergebnis: keine schneidet wirklich schlecht ab!

 

Jedes Jahr aufs Neue steht die Steuererklärung an. Was früher gerne auf ein verregnetes Wochenende verschoben wurde, geht heute in einer halben Stunde. Mit etwas Know-how und der richtigen Software werden Sie die Steuererklärung lieben lernen. Spätestens dann, wenn Sie sich über eine schöne Rückzahlung freuen können! Wir haben für Sie die beste Steuersoftware getestet.

 

Gleich vorweg: Erfreulich ist, dass alle von uns erprobten Programme richtig rechnen und alle notwendigen Funktionen enthalten. Sie können ihre Steuererklärung damit also erfolgreich selbst erstellen und einreichen. Mit allen hier getesteten Programme geht das deutlich leichter als eine klassische Steuererklärung auf Papier oder mit ElsterFormular.

 

So haben wir die Steuersoftware getestet: Die Unterschiede zwischen den von uns getesteten Programmen liegen in der Benutzerführung, dem Design, den Ausfüllhilfe-Funktionen und den angebotenen Steuertipps. Wir haben daher die Nutzer gefragt, wie sie die von ihnen für ihre letzte Steuererklärung genutzte Software in den folgenden Bereichen einschätzen:

 

  • - Nutzerfreundlichkeit (Usability)
  • - Service und Support
  • - Installations- und Ladezeiten
  • - Preis/Leistungsverhältnis

 

Die Steuerprogramme der wichtigsten deutschen Hersteller wurden von fast 1.000 Besuchern von steuern.de mit Noten von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft) bewertet. Die Ergebnisse lassen auch auf die Qualität der jetzt neuen Steuersoftware 2019 schließen (diese brauchen Sie für die Steuererklärung für das Steuerjahr 2018). Wenn Sie Ihre Steuererklärung 2017 noch erstellen wollen, finden Sie hier die passenden Produkte.

 

Alle Ergebnisse auf einen Blick, ausführliche Auswertung im Detail: Welche Software passt am besten zu Ihren Bedürfnissen? Vergleichen Sie die Nutzermeinung, Stärken und Schwächen ganz einfach in unserem ausführlichen Steuersoftware-Test und entscheiden Sie selbst!

 

Kaufen Sie die passende Software einfach direkt über steuern.de. Gute Preise – guter Deal!

 

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Ein Blick in die neue Steuersoftware 2019

Steuersoftwarevergleich als Tabelle

Mit der folgenden Tabelle erhalten Sie einen guten Überblick über die Stärken und Schwächen der Steuerprogramme. Die Ergebnisse basieren auf der Nutzerbefragung und den Angaben der Anbieter. Weiter unten haben wir die Nutzer-Eindrücke noch einmal in einer detaillierten Bewertung jedes einzelnen Steuerprogramms zusammengefasst.

 

Der Steuersoftware-Test erhebt keinen Anspruch auf die vollständige Erfassung aller auf dem deutschen Markt angebotenen Steuerprogramme. Für die Umfrage haben wir darauf geachtet, eine Auswahl etablierter Software von seriösen Herstellern in den Software-Test aufzunehmen.

 

Eine Übersicht der Bewertungskriterien unseres Nutzer-Tests, sowie die Zahlen der Umfrage finden Sie hier.

Die Ergebnisse der Umfrage, sowie zusätzliche Kriterien im Steuersoftware-Vergleich

Steuer-Software
Ergebnisse der Nutzer-Umfrage
Usability Sehr gut Gut Gut Gut Gut Neutral
Installation Sehr gut Gut Gut Gut Neutral Neutral
Service und Support Gut Gut Gut Gut Neutral Schlecht
Preis-Leistungsverhältnis Sehr gut Gut Gut Neutral Neutral Neutral
Gesamtnote 1,47 1,79 1,84 1,89 2,22 2,35
Weitere Merkmale
Gedrucktes Handbuch im Lieferumfang enthalten - - - * - -
Anzahl möglicher Steuererklärungen 1 Unendlich Unendlich 10 5 3
Cloud-Version - - - - -
Zahlung erst bei Versand der Steuererklärung - - - -

 

24,99

Details

ab 

19,70

Details

 

11,70

Details

 

34,95

Details

 

34,95

Details

 

14,99

Details

Steuer-Software

Ergebnisse der Nutzer-Umfrage
Usability
Sehr gut Gut Gut Gut Gut Neutral
Installation
Sehr gut Gut Gut Gut Neutral Neutral
Service und Support
Gut Gut Gut Gut Neutral Schlecht
Preis-Leistungsverhältnis
Sehr gut Gut Gut Neutral Neutral Neutral
Gesamtnote
1,47 1,79 1,84 1,89 2,22 2,35
Weitere Merkmale
Gedrucktes Handbuch im Lieferumfang enthalten
- - - * - -
Anzahl möglicher Steuererklärungen
1 Unendlich Unendlich 10 5 3
Cloud-Version
- - - - -
Zahlung erst bei Versand der Steuererklärung
- - - -

 

24,99

ab 

19,70

 

11,70

 

34,95

 

34,95

 

14,99

*auf Anfrage kostenlos erhältlich 

Bewertungsskala: ++ (1,0-1,4) / + (1,5-1,9) / +- (2,0-2,4) / - (2,5-3) 

Testsieger smartsteuer überzeugt einfach.

 

Wie schon beim Test im letzten Jahr sahnt smartsteuer Bestnoten ab. Es sieht so aus, als hätten sich die Macher der Online-Steuersoftware nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Ganz im Gegenteil: Die neue Version für das Steuerjahr 2018 überzeugt mit zahlreichen neuen Funktionen und einer noch größeren Nutzerfreundlichkeit. Unsere Tester honorieren das und geben smartsteuer als einziger Steuersoftware die Gesamtnote „sehr gut“ (1,47).

 

smartsteuer rechnet exakt und punktet mit einer übersichtlichen Benutzerführung sowie dem ansprechendsten Design im Test. Ab der Steuererklärung 2018 ermöglicht das Programm auch eine Datenübernahme vom Finanzamt. Das spart durch die vorausgefüllte Steuererklärung mächtig Zeit. Außerdem wurden einige weitere Funktionen verbessert oder kamen ganz neu hinzu.

 

smartsteuer: der Vorreiter für Online-Steuererklärungen

Mit smartsteuer erledigen die Nutzer alle Schritte der Steuererklärung vollständig papierlos – von der Authentifizierung bis zur Abgabe der Steuererklärung. Dabei kommen elektronische Authentifizierungsverfahren aus dem Online-Banking zum Einsatz. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber anderen Verfahren (wie z. B. auch bei Verwendung des Elster-Zertifikats). Denn diese erfordern immer eine papiergebundene Authentifizierung, bevor es mit der eigentlichen Steuererklärung losgehen kann.

 

Die Software smartsteuer ist cloudbasiert. Das heißt, sie funktioniert im Webbrowser und unabhängig vom Betriebssystem oder dem benutzen Gerät. Auf dem Smartphone genauso gut wie auf dem Tablet, Desktop-PC oder einem Mac. Legt man ein Nutzerkonto an, kann man sogar ganz bequem zwischen verschiedenen Geräten wechseln.

 

Sehr fair: gleich nutzen, später zahlen

Was die Kundenfreundlichkeit angeht, liegt smartsteuer deutlich vor der Konkurrenz. Die Nutzer können die Online-Steuersoftware direkt ausprobieren. Ohne Installation und ohne vorher zu bezahlen. So leicht geht das bei keinem anderen der hier getesteten Produkte! Das Programm wird einfach über die smartsteuer-Webseite aufgerufen und schon kann man loslegen.

 

Der Clou: Bezahlt wird erst, wenn die Steuererklärung ans Finanzamt übermittelt wird. Sie bekommen immer die voraussichtliche Erstattung angezeigt. Dadurch können Sie leicht entscheiden, ob es sich für Sie lohnt, die Erklärung mit smartsteuer abzuschicken.

 

Die Datenübertragung ist mit dem Sicherheitsstandard SSL gesichert. Dieses Verfahren wird auch bei der Übertragung der Steuererklärung über ELSTER-Formular eingesetzt. Nach unserer Einschätzung sind die Daten damit genauso sicher wie auf der lokalen Festplatte, zumal die Daten in einem deutschen Rechenzentrum liegen.

 

Für jede Lebenssituation die richtige Steuererklärung

Unsere Tester loben das moderne Design und die Nutzerfreundlichkeit. Die Software macht ihnen die Steuererklärung so leicht wie möglich. Wer die Angaben zur eigenen Lebenssituation (z.B. Familie, ledig, Rentner) gemacht hat, wird zielführend weitergeleitet. Hier zeigen sich bereits wichtige steuerliche Anhaltspunkte: worauf kommt es beim Bearbeiten der Steuererklärung an, wo schlummern eventuell Freibeträge und welche Programmfunktionen können ausgelassen werden? Die Nutzer müssen sich also nur mit den für sie wichtigen Abfragen beschäftigen.

 

Die beste Steuersoftware in unserem Test hält darüber hinaus zahlreiche Hilfefunktionen und Empfehlungen bereit. Fehler werden durch einen automatischen Plausibilitäts-Check vermieden. Die Software warnt die Nutzer dann, wenn Eingaben fehlen oder fehlerhaft sind.

 

Steuerjahr 2018: Das ist neu

Neben der oben angesprochenen Datenübernahme vom Finanzamt gibt es einige weitere Verbesserungen. So ermöglicht das Produkt jetzt auch, Einnahmen aus Kryptowährungen in der Steuererklärung anzugeben. Einige Eingabemasken, wie zum Beispiel für „Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen“ oder „Außergewöhnliche Belastungen“ wurden komplett überarbeitet. Und für wechselwillige Steuerzahler hält die neue Version ein besonderes Schmankerl parat: Nutzer der Desktop-Produkte Taxman und QuickSteuer können ihre Daten aus den Vorjahren jetzt ganz einfach zu smartsteuer mitnehmen.

 

Spannend ist auch zu sehen, wie sich die Software weiterentwickeln wird. Im September 2018 hat smartsteuer das Stuttgarter Start-Up „Steuerbot“ übernommen. Dieses verspricht eine besonders einfache Steuererklärung per Chat. Die App richtet sich ganz klar an „Steuer-Anfänger“, also Studenten, Minijobber, Berufsanfänger und diejenigen, denen die Steuererklärung bisher zu kompliziert war.

 

Preis: 24,99 EUR pro Abgabe

 

Fazit: smartsteuer ist eine sehr faire und moderne Steuersoftware

Im Nutzertest überzeugt smartsteuer: Die nutzerfreundliche Steuersoftware ist klarer Testsieger! Gutes Design, viele hilfreiche Erläuterungen sowie das faire Bezahlungsmodell machen einen guten Eindruck. Weitere Pluspunkte sind die konstanten Verbesserungen, der hohe Sicherheitsstandard und die Möglichkeit, die Steuererklärung mit jedem beliebigen Gerät zu erstellen.

 

smartsteuer überzeugt die Umfrageteilnhemer als beste Steuersoftware in unserem Steuersoftware-Test.

 

Gesamtnote 1,47

 

Weitere Details

 

smartsteuer kostenlos testen

Taxman - bewährt seit 25 Jahren

Diese Steuersoftware ist schon lange am Markt und hat sich erfolgreich bewährt. Zum 25-jährigen Jubiläum zeigt sich TAXMAN frischer denn je zuvor. Das Programm ist eine gute Wahl, wenn Sie eine lokale Installation und Datenspeicherung auf Ihrem PC oder Windows-Notebook bevorzugen.

 

Ein großer Vorteil von TAXMAN ist, dass Sie damit beliebig viele Steuererklärungen erstellen können. Damit grenzt das Programm sich zum Beispiele von smartsteuer ab und eignet sich besonders dann, wenn Sie die Steuererklärung für mehrere Familienmitglieder erstellen möchten. Das geht mit der wohldurchdachten Lösung intuitiv und leicht von der Hand. In einem detaillierten Einstiegsinterview fragt die Software wichtige Eckdaten gleich zu Beginn ab und zeigt dann nur die benötigten Eingabemasken an. So ist die Steuererklärung noch schneller fertig.

 

Der komfortable Belegmanager, gute Einstellungsmöglichkeiten und das umfangsreichste Hilfeangebot im Test (Steuertipps und Begleitliteratur) runden das Programm sehr schön ab.

 

TAXMAN: Die Quelle für Steuerwissen

Das Einstiegsinterview führt den Nutzer – auf Wunsch im Videoformat – Schritt für Schritt durch die wichtigsten Fragen seines Steuerfalls. So kann die Software im späteren Verlauf der Bearbeitung individuelle Hinweise geben, etwa zu möglichen Freibeträgen.

 

Die große Stärke von TAXMAN sind die umfassenden Hilfestellungen. Hilfreiche Begleitliteratur ist als Buch oder PDF enthalten. Direkt aus dem Steuerprogramm haben Sie außerdem exklusiven Zugriff auf eine Online-Wissensdatenbank. So bleiben keine Fragen zu Steuerproblemen offen.

 

Die vier verschiedenen Versionen von TAXMAN bilden die Anforderungen unterschiedlicher Benutzergruppen optimal ab. So bringt zum Beispiel die Version für Vermieter eine eigene Hausverwaltungs-Software mit und gibt Steuertipps zu den Themen Miete und Pacht. Während z. B. QuickSteuer eine günstige Lösung für einfache Steuerfälle ist, richtet sich TAXMAN an „Spezialisten“, die das Meiste aus ihrer Steuererklärung rausholen wollen

 

Gutes und leicht verständliches Programm. Vor allem die Datenübernahme aus dem Vorjahr und die Vergleiche sowie die umfangreichen Quellen und Erklärungen sind hervorragend!

Sascha P., Minden


Steuerbarometer unterstützt Ihre Steuererklärung

Das Steuerbarometer zeigt bei jedem Arbeitsschritt an, wie viel man auf Basis der bisher eingetragenen Daten erstattet bekommt. Das ist nicht nur ein schönes Detail, sondern motiviert auch zur weiteren Optimierung.

 

Für diese erhalten Sie automatisch Verbesserungsideen von der Steuersoftware. Ein Beispiel: Sie geben an, Kinder zu haben. Die Software erkennt dann, ob das Geburtsdatum in dem für Ihre Steuererklärung relevanten Zeitraum liegt. Falls ja, erhalten Sie sofort den Hinweis, dass man Kosten für die Geburt als Sonderausgaben absetzen kann. So lassen Sie sich keine Möglichkeit, Steuern zu sparen, mehr entgehen.

 

Belegmanager bringt Ordnung in die Steuererklärung

Der integrierte Belegmanager ist eine sehr praktische Zusatzfunktion von TAXMAN. Damit verliert der Quittungs- und Belegstapel seinen Schrecken: Sie geben Rechnungen einfach der Reihe nach ein, zum Beispiel für Handwerkerleistungen, Fortbildungen oder Fachliteratur (und auch alle sonstigen steuerlich relevanten Nachweise). Mit Hilfe des Belegmanagers werden diese den vorgegebenen Kategorien zugeordnet. Ist man bei der Erstellung an der betreffenden Stelle, übernimmt die Software die Belege automatisch. Haben Sie z. B. Quittungen für die Anschaffung von Arbeitskleidung erfasst, werden diese automatisch im Bereich Werbungskosten angezeigt.

 

Preise: 29,90 EUR für die Standard-Version, die Spezial-Editionen für Rentner (34,90 EUR) und Vermieter (39,90 EUR) sind etwas teurer. Selbstständige und Gewerbetreibende zahlen 34,90 EUR (inkl. EÜR, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuererklärung)

 

Fazit: Die Steuersoftware TAXMAN überzeugt die Tester

Diese Steuersoftware ist zuverlässig und bietet eine gute Benutzerführung. TAXMAN punktet insbesondere durch die umfassenden Hilfestellungen und kann auch mit Spezialfällen umgehen.

 

Gesamtnote: 1,79

 

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QuickSteuer 2019 ist günstig, schnell und einfach

QuickSteuer zeichnet sich in unserem Test durch die einfache Dateneingabe und den unschlagbaren Preis aus. Die Steuersoftware ist leicht verständlich und benötigt nur wenige Eingaben. Die Steuererklärung ganz ohne Behördendeutsch und Formular-Dschungel: Das ist das Ziel von QuickSteuer. Dementsprechend legt das Programm Wert auf eine hohe Nutzerfreundlichkeit. Die Umfrageteilnehmer belohnen das mit der Gesamtnote „gut“.

 

Für Arbeitnehmer mit einfach gelagerten Steuerfällen oder Antragsveranlagungen ist das Produkt ideal – zumal es die günstigste Software im Test ist. Bei komplexeren Steuerfällen – etwa, wenn Einnahmen aus Vermietungen bestehen – lohnt sich der Griff zu einem der anderen Produkte. Für Selbstständige und Gewerbetreibende ist QuickSteuer leider nicht geeignet, da EÜR und Gewerbesteuererklärung nicht im Funktionsumfang enthalten sind. Das ist bei den preislich vergleichbaren Konkurrenzprodukten jedoch ebenso der Fall.

 

Steuererklärung mit QuickSteuer: Übersichtlich und empfehlenswert

Der Hersteller von QuickSteuer fragt jedes Jahr die Kundenzufriedenheit ab. Diese wird mit dem sogenannten NPS-Wert angegeben: Das steht für „Net Promoter Score“ und gibt an, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Produkt Freunden und Familie weiterempfohlen wird. Der Weiterempfehlungswert steigt für QuickSteuer seit Jahren stetig an, was an den kontinuierlichen Verbesserungen liegen dürfte.

 

So bringt schon die günstige Standard-Version von QuickSteuer einen Belegmanager mit, der Belege ordnet und an den richtigen Stellen der Steuererklärung einfügt. Sie können Belege auch einfach einscannen und den Belegmanager wahlweise mit gängigen Formaten (Word, PDF, JPG) füttern. Außerdem wurde dem Steuerprogramm auf Basis von Kundenfeedback ein angenehm schlankes und übersichtliches Design spendiert.

 


Logischer Aufbau, unkomplizierte Anwendung und Übernahme der Vorjahresdaten.

Gabriele V., Bornheim


So einfach kann die Steuererklärung sein

Gibt es beim Ausfüllen der Steuererklärung doch einmal Fragen oder Unsicherheiten, kommt die dynamische Ausfüllhilfe von QuickSteuer ins Spiel. Diese erklärt dem Nutzer verständlich, welche Informationen gerade benötigt werden – und wo er diese findet. Diese Hilfestellung macht QuickSteuer auch für Steuer-Anfänger gut geeignet. Alle Eingaben werden außerdem mit einem Plausibilitätscheck automatisch geprüft – so kann nichts schief gehen!

 

Preis: 14,99 EUR

 

Fazit: QuickSteuer ist unser Preistipp

QuickSteuer bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Gegenüber dem Testsieger muss man zwar gewisse Abstriche machen. Der von den Testern hochgelobte Service und Support sowie der gute Preis machen dies aber wett. Im Großen und Ganzen ist diese Steuersoftware gut geeignet, wenn Sie einen wenig komplexen Steuerfall haben und Ihre Einkommensteuererklärung sicher, schnell und günstig abgeben wollen. Schon seit 25 Jahren ist QuickSteuer eine verlässliche Lösung. Wie auch bei TAXMAN können Sie mit QuickSteuer unbegrenzt viele Steuererklärungen erstellen.

 

QuickSteuer punktet mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und ist sehr gut geeignet für Angestellte mit vergleichsweise einfachen Steuerfällen.

 

Gesamtnote: 1,84

 

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QuickSteuer Deluxe bietet etwas mehr als die Standardvariante

QuickSteuer Deluxe ergänzt die beliebte Steuersoftware um einige zusätzliche Funktionen: Dazu gehören die gewerbliche Steuererklärung, EÜR und die Umsatzsteuer-Voranmeldung. Damit richtet sich dieses Paket im Gegensatz zu QuickSteuer auch an Selbstständige und Unternehmer.

 

Ein weiteres Plus im Vergleich zur Basisversion: Hier ist der Bestseller "1000 ganz legale Steuertricks" von Franz Konz mit an Bord. Somit bietet dieses Gesamtpaket viele Ideen, die Steuererstattung zu optimieren – eine echte Fundgrube! Im Vergleich zu TAXMAN vom gleichen Hersteller zielt QuickSteuer Deluxe noch etwas stärker darauf ab, dass die Nutzer sich schnell zurechtfinden und sich möglichst wenig mit der trockenen Materie befassen müssen. Wirklich Steuerinteressierte sind also mit TAXMAN besser beraten. Wer einfach die Steuer schnell hinter sich bringen und dabei kein Geld verschenken will, liegt mit QuickSteuer Deluxe richtig.

 

Einfache Dateneingabe auch bei komplexeren Steuerfällen

Die Stärken der Basisversion sind auch in QuickSteuer Deluxe geboten: Allen voran die schnelle und einfache Dateneingabe. Bei der automatischen Eingabeprüfung und der Steuerberechnung kann das Programm durchaus mit den Besten mithalten, fällt aber gegenüber TAXMAN in Sachen Informationstiefe etwas ab. Die Änderungsfunktionalitäten könnten etwas komfortabler sein.

 

Selbstständige und Gewerbetreibende profitieren bei QuickSteuer Deluxe von EÜR-Rechner und Umsatzsteuer-Voranmeldung. Doch auch hier schneidet die Konkurrenz – vor allem Testsieger smartsteuer – einen Tick besser ab.

 

QuickSteuer Deluxe ist sehr anwenderfreundlich und fachlich sattelfest. Ein Plus ist der tolle Telefonsupport!

Tobias G., Mainz


Preis: 29,99 EUR

 

Fazit: QuickSteuer Deluxe, wenn‘s etwas mehr Unterstützung sein darf

Wer als Selbstständiger, Vermieter oder Unternehmer eine etwas anspruchsvollere Steuererklärung vor sich hat, ist mit QuickSteuer Deluxe auf der sicheren Seite. Mit dieser etablierten Software machen Sie sicher nichts falsch!

 

QuickSteuer Deluxe ist besonders für Selbstständige geeignet. Das Leistungspaket hat jedoch auch einen etwas höheren Preis.

 

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Die SteuerSparErklärung kommt dieses Jahr in frischem Look

Ebenfalls gut bei der Nutzer-Umfrage abgeschnitten hat die SteuerSparErklärung. Die Benutzeroberfläche ist zwar sehr schlicht, dafür jedoch klar strukturiert. Der farbreduzierte Look sorgt für Übersichtlichkeit, dafür gibt’s von den Umfrageteilnehmern in Sachen Usability eine 1,83.

 

Soundanwendungen unterstützen die verständliche Nutzerführung. Das gedruckte Handbuch mit Steuertipps kann zusätzlich per Bestellkarte angefordert werden. Schöner wäre zwar, es wäre direkt dabei, der Extra-Aufwand lohnt sich aber angesichts des kostenlosen, geballten Steuer-Know-hows.

Einen Extranutzen bietet das Programm, indem es die Anwender auch über die Abgabe der Steuererklärung hinaus unterstützt: Viele Musterbriefe helfen beim Schriftverkehr mit den Sachbearbeitern der Steuerbehörden. Hier findet sich fast alles für die Kommunikation mit dem Finanzamt, von der Fristverlängerung bis zum Einspruch gegen den Steuerbescheid.

 

SteuerSparErklärung spart Zeit durch Datenübernahme

Arbeitgeber, Rententräger und Versicherungen melden regelmäßig Daten an das Finanzamt. Diese können mit der SteuerSparErklärung einfach in die Steuererklärung übernommen werden (via ELSTER/ vorausgefüllte Steuererklärung). Das spart Zeit bei der Eingabe und reduziert die Fehlerquote. Eine weitere nützliche Besonderheit ist die Funktion, mit der man externen Beratern den Zugriff auf seine Arbeitsoberfläche erlauben kann.

Die SteuerSparErklärung gibt es außerdem auch in einer Version für den Mac. Damit unterscheidet es sich zum Beispiel von STEUEReasy und QuickSteuer, die nur für Windows-Nutzer verfügbar sind.

 

Eine zuverlässige Steuersoftware

Das Steuerprogramm bietet wie die anderen getesteten Produkte einen komfortablen Belegmanager und eine praktische Druckfunktion. Der Interview-Modus ist gut durchdacht und führt den Nutzer bequem durch die Steuererklärung.

Eine Besonderheit ist die abschließende Steueroptimierung: Die Steuersoftware klopft hier noch einmal alle wichtigen Positionen auf weiteres Einsparpotenzial ab. Auch der Steuerbescheid des Finanzamts kann so auf Fehler geprüft werden. Alles in allem ist die SteuerSparErklärung eine zuverlässige Steuersoftware.

Gezahlt wird übrigens erst, wenn auch wirklich eine Steuererklärung versendet wird. Wer sich nicht sicher ist, ob sich die Investition lohnt, kann also die Testversion herunterladen, die Steuererklärung ausfüllen und dann entscheiden, ob er die kostenpflichtige Version kauft. Das ist ein schöner Service, auch wenn es nicht ganz so komfortabel wie beim Testsieger funktioniert, der sogar ohne Installation auskommt.

 

Preise: 29,95 EUR sowohl für die Standard-, als auch für die Mac-Version

 

Fazit: Die SteuerSparErklärung ist vor allem für Mac-Nutzer empfehlenswert

Mit der SteuerSparErklärung erhält man eine zuverlässige Steuersoftware, die besonders für Mac-Nutzer empfehlenswert ist. Der Grund: Sie ist funktional vergleichbar mit dem Steuer-Sparbuch von WISO, aber billiger. Die SteuerSparErklärung ist eine grundsolide Steuersoftware und besonders für Mac-Nutzer zu empfehlen.

 

 

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Das Steuersparbuch profitiert vom guten Image der ZDF-Sendung.

WISO Steuer-Sparbuch: Die Steuersoftware mit dem Namen des bekannten ZDF-Verbrauchermagazins bekommt von unseren Umfrage-Teilnehmern die Note 2,22. Das Produkt unterstützt das strukturierte Abarbeiten der Steuererklärung. Dabei können die Nutzer selbst entscheiden, wie viel Hilfestellung sie möchten. So können zum Beispiel alle Daten, die dem Finanzamt zu einem Steuerfall vorliegen, über die Software abgerufen werden.

Auch Eingaben von Hand werden unterstützt, indem die Software eine moderne Eingabeunterstützung nutzt. Das heißt: Wird zum Beispiel die Postleitzahl eingegeben, ergänzt das Programm automatisch den Ort.

 

Ein Wermutstropfen: Schon bei der Version 2017 kritisierten einige Nutzer Probleme mit der Installation. Diesen Makel scheint es leider auch bei der Version 2018 zu geben, wie einige Nutzer-Beschwerden,  beispielsweise bei den amazon Rezensionen, zeigen. Die anderen Programme im Meinungs-Test weisen dieses Problem hingegen nicht auf.

 

 

WISO Steuer-Sparbuch: Praktische Eingabehilfen und Steuertipps

Das WISO Steuer-Sparbuch prüft die Eingaben automatisch und reagiert auf Falschangaben umgehend mit einem Hinweis und bittet um Prüfung. Daneben bringt das Programm noch einige weitere Eingabehilfen mit: Ein Beispiel ist die Ermittlung der Kosten für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Auf Basis des Bundeslandes und der Urlaubstage wird hierbei eine individuelle Angabe geliefert. Die Kilometerzahl wird – auf Basis der Adressangaben von Wohnsitz und Arbeitsstelle – automatisch berechnet und ergänzt.

Die Auswirkungen der Angaben sind direkt ersichtlich. So gibt es zum Beispiel bei den Werbungskosten einen Schieberegler, mit dem die Höhe der Werbungskosten eingestellt werden kann. Das steuermindernde Ergebnis wird dem Nutzer direkt angezeigt. Darüber hinaus gibt das Steuer-Sparbuch Tipps, wie die Steuerklärung optimiert werden kann – eine Funktion, die wir jedoch auch bei den meisten anderen getesteten Programmen finden. Auch der Interviewmodus ist in der Steuersoftware gut gelöst.

 

Hier zeigte das WISO Steuer-Sparbuch Schwächen

Die Pflichtaufgaben bewältigt diese Steuersoftware ganz gut – bei der Kür gibt es jedoch leider kleine Abzüge: Bei EÜR, Umsatzsteuererklärung und Gewerbesteuererklärung steht der Interviewmodus nicht zur Verfügung. Daher sind diese Fälle mit dem WISO Steuer-Sparbuch nicht intuitiv zu erstellen und die Dateneingabe ist recht kompliziert. Hier sind Experten gefragt, denn die Nutzer müssen die Fachbegriffe kennen. Das sollte auch einfacher gehen!

Neben den bekannten Installationsproblemen belastet die Steuersoftware auch die Hardware deutlich stärker als andere Programme. Immer wieder treten längere Ladezeiten nach Abschluss eines Arbeitsschritts auf. Im Nutzertest gab es daher in Sachen „Installations- und Ladezeiten“ auch die schlechteste Wertung.

 

Die optische Gestaltung hat ein paar Schwächen, die sich negativ auf die Usability auswirken. Zum Beispiel laufen die Erklär- und Hilfetexte teilweise über den ganzen Bildschirm. Diese breite Darstellung erschwert das Lesen. Auch die Schaltflächen, mit denen die bestätigt oder abgebrochen werden, sind nicht immer intuitiv platziert. Das kann zu Verwechslungen und Fehlbedienungen führen.

Ab Version 2018 erlaubt eine Lizenz im Gegensatz zu früher nur noch drei Installationen. Bereits aktivierte Installationen lassen sich auch nicht deaktivieren. Das bedeutet, wenn Sie das Programm auf Laptop, PC und zum Beispiel bei der Arbeit installieren, sind die Installationen aufgebraucht. Schaffen Sie sich dann ein neues Gerät an, können Sie die Software darauf nicht mehr installieren, sondern müssten eine neue Lizenz kaufen.

 

Preis: 29,95 EUR (im unbefristeten Abo)

 

Fazit: Das Steuer-Sparbuch ist eine solide Software – mit ein paar Abzügen

Das Steuer-Sparbuch löst die grundlegenden Anforderungen an eine Steuersoftware sehr solide. Für die üblichen Steuerfälle fallen die kleineren Schwächen bei der Usability nicht weiter ins Gewicht. Einzig die schlechtere Performance bei der Datenverarbeitung und die leidigen Installationsprobleme werden von den Nutzern im Steuersoftware-Test kritisiert.

 

Gesamtnote: 2,22

 

 

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Steuereasy 2019 - die preisgünstige Steuersoftware für einfache Steuerfälle

Auch mit dieser Steuersoftware können Sie Ihre Steuererklärung problemlos erstellen. Vorausgesetzt, Ihre Steuerverhältnisse sind nicht zu kompliziert. Denn dann stößt STEUEReasy leider doch schnell an seine Grenzen.

Wie der Name nahelegt, ist das Programm für einfache Steuerfälle gedacht. Klar strukturierte Informationen, Übersichtlichkeit und präzise Kontrollen bringen den Steuerlaien sicher ins Ziel. Verglichen mit den Top-Produkten muss man allerdings ein paar Zugeständnisse machen. So manches bequeme Feature aus den anderen getesteten Programmen sucht man hier vergebens: Es gibt kein Einstiegsinterview und keine Videoerklärungen.

 

 

Funktionalität hui, Design naja

Ein roter Faden führt den Anwender systematisch durch die Datenerfassung. Es braucht aber immer ein paar Klicks mehr. Für den konkreten Fall nicht benötigte Eingabemasken werden nicht automatisch übersprungen oder ausgeblendet. Das könnte besser gelöst sein.

Was die Gestaltung angeht, kommt STEUEReasy eher schlicht daher. Ein nüchternes Design ist bei Software nicht unbedingt schlecht, hier könnte es jedoch an einigen Stellen etwas intuitiver sein. Nett gelöst ist dagegen, dass die aktuell berechnete Steuererstattung direkt in der Statusleiste angezeigt wird. Man hat dadurch stets im Blick, mit wie viel Geld man rechnen kann.

Hat das Finanzamt dann doch noch Rückfragen oder verlangt Nachweise, bringt die Software einige „wasserdichte“ Formbriefe mit. Diese helfen dem Anwender, formal korrekt und auf Augenhöhe mit dem Sachbearbeiter zu kommunizieren.

 

 

Gute Tipps aber leider wenig Eingabeunterstützung

STEUEReasy erfüllt auch die Pflichtaufgabe, den Nutzer nicht mit unverständlichen Fachbegriffen allein zu lassen: Wer sich die Zeit nimmt, findet im sogenannten SteuerKompass wertvolle Tipps und Erklärungen. Das ermöglicht ein besseres inhaltliches Verständnis der Steuererklärung. Noch eleganter wäre es jedoch, wenn die Informationen kontextbezogen angezeigt würden. Also direkt an der Stelle der Steuererklärung, an der man sie braucht. Wer das möchte, muss zu einer der anderen Lösungen greifen.

Bei den Eingabehilfen lässt STEUEReasy die Nutzer leider im Regen stehen. Sehr vieles, das bei der Konkurrenz automatisch ausgefüllt wird, muss hier von Hand erledigt werden. Zum Beispiel wird die Anzahl der Arbeitstage bei der Eingabe von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz nicht automatisch errechnet. Wenn es darum geht, dem Anwender die Steuererklärung so leicht wie möglich zu machen, fällt STEUEReasy gegenüber den teureren Produkten zurück. Daher auch hier: Abzüge in der B-Note!

 

 

Preis: 14,99 EUR

 

 

Fazit: Guter Preis, begrenzte Leistung

Wer Geld bei der Anschaffung sparen will und sich etwas mit Steuern auskennt, wird mit diesem Programm glücklich. Als Selbstständiger oder Gewerbetreibender stößt man damit jedoch schnell an Grenzen. Der Preis ist zwar günstig, leider geht das aber auf Kosten des Bedienungskomforts und des Kundenservice.

STEUEReasy ist eine preisgünstige Steuersoftware für Arbeitnehmer mit einfachen Steuerfällen.

 

 

Gesamtnote: 2,35

 

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Fazit des Steuersoftware-Vergleichstests

Der Steuersoftware-Test macht eines deutlich: Wirklich schlechte Steuersoftware gibt es eigentlich nicht mehr. Die getesteten Programme schneiden alle mindestens mit „gut“ ab. Dabei haben die Produkte ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Korrekte Berechnungen kann man von allen sechs Produkten erwarten, die Unterschiede liegen jedoch bei der Benutzerfreundlichkeit und den Eingabehilfen. Die Herausforderung für die Anwender liegt darin, zu vergleichen und das Produkt zu wählen, das zu ihnen passt.

smartsteuer überzeugt die Nutzer abermals und ist der klare Publikumsliebling: Das Konzept der Online-Steuersoftware ist modern, die Bedienung sehr leicht und der Preis gerecht. Bezahlt wird hier erst, wenn die Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt übermittelt wird. Das Schöne daran: Die Nutzer können sich Ihre Steuererstattung ausrechnen lassen und dann entscheiden, ob sich die Abgabe der Steuererklärung lohnt. Bis dahin ist alles kostenlos.

Für Anwender, die ihre Steuererklärung lieber mit einer klassischen Software lokal auf ihrem Rechner erstellen, gibt es einige Alternativen. Hier kommt es auf den persönlichen Anwendungsfall an. Für Angestellte mit nicht zu komplizierten Steuerfällen sind die Programme QuickSteuer und STEUEReasy gut geeignet. Haben Sie beispielsweise Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb (Beispiel Photovoltaikanlage) ist Ihr Steuerfall etwas komplizierter. Dann sind TAXMAN und die SteuerSparErklärung geeignete Alternativen zum Testsieger smartsteuer.

 

Tipp: Auf dieser Seite finden Sie weitere Tipps zur Steuererklärung. Denn wer selbst Bescheid weiß, kann eine noch höhere Erstattung rausschlagen – egal, welche Software Sie dazu nutzen.

Die Bewertungskriterien und Umfragezahlen im Überblick

Die Umfrage zur Zufriedenheit mit der genutzten Steuersoftware lief vom 6.11.2017 bis 10.11.2017 auf steuern.de. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Steuersoftware 2017, die zu der Zeit erhältlich war. In der Zeit nahmen 992 steuern.de-Nutzer teil. Wie viele Umfrageteilnehmer die jeweilige Software bewertet haben, sehen Sie hier (Zahl jeweils dahinter in Klammern): TAXMAN (375), QuickSteuer (201), SteuerSparErklärung (134), WISO SteuerSparbuch (98), smartsteuer (65), STEUEReasy (18), Sonstige (101, nicht gewertet). Für die Umfrage-Auswertung im Fließtext wurde auch auf Hersteller-Informationen zu neueren Versionen der getesteten Programme zurückgegriffen. So lassen sich die Ergebnisse auch auf die aktuelle Steuersoftware 2019 (für das Steuerjahr 2018) beziehen. Die Umfrage wurde durchgeführt im Auftrag der Haufe-Lexware GmbH & Co. KG.

 

Benutzerfreundlichkeit/Usability: Hier wurden Nutzerführung, Design und eine möglichst intuitive Bedienbarkeit abgefragt.

 

Installations- und Ladezeiten: Hier lag der Fokus auf der Qualität der Informationsverarbeitung (Setup- und Ladezeiten der Software, evtl. Wartezeiten zwischen einzelnen Programm-Modulen).

 

Service und Support: Dieser Punkt umfasst alle Inklusivleistungen rund um den Software-begleitenden Support, beispielsweise (kostenlose) Hotline-Angebote, Live-Chats, etc.

 

Preis/Leistung: Hier wurden die Nutzer gebeten, das Preis-Leistungsverhältnis der von ihnen genutzten Steuersoftware zu bewerten.

 

Gesamtnote: Die Gesamtnote für jede Steuersoftware wurde aus allen abgegebenen Einzelbeurteilungen (Kriterien s.o., Gewichtung jeweils 25 %) für das jeweilige Steuerprogramm ermittelt.

Kommentar Stiftung Warentest: Steuerprogramme 05/2019

In der Finanztest-Ausgabe vom Mai 2019 veröffentlichte die Stiftung Warentest einen Vergleich von Steuerprogrammen. Dieser Test wirft kein gutes Licht auf die Programme zur Unterstützung bei der Steuererklärung. Verschiedene Medien, unter anderem der Stern, fassten das Test-Ergebnis sehr verkürzt zusammen: „Die Neuen machen viele Fehler”. Die Testbedingungen wurden allerdings scharf kritisiert: In einer Stellungnahme bemerkten die Hersteller der getesteten Produkte, einer der beiden Beispielfälle komme in der Praxis so gut wie nie vor. Es sei daher fraglich, ob dieser Fall Kunden bei der Entscheidungsfindung helfen könne.

 

Darüber hinaus fanden die Hersteller grobe Fehler in den Testszenarien von Stiftung Warentest. Unter anderem nutzten die Experten der Stiftung Warentest teilweise veraltete Berechnungsgrundlagen und gaben Daten der Beispielfälle fehlerhaft ein. Außerdem fehle eine Einschätzung der Praxistauglichkeit der Produkte durch Steuer-Laien. An diese richten sich die Steuerprogramme aber schließlich. Dieser Steuersoftware-Test auf steuern.de beruht im Gegensatz dazu auf einer Umfrage zur Nutzer-Zufriedenheit.

 

Unsere Einschätzung:

Die Nutzer sollten sich durch das Testergebnis nicht verunsichern lassen. Hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit sind die getesteten Produkte immer noch viel besser als ElsterFormular oder „Mein Elster“. Diese Angebote der Steuerverwaltungen verfolgen schließlich auch nicht das Ziel, die Steuerersparnis für die Anwender so groß wie möglich ausfallen zu lassen!